
Früher, als ich
noch viel, viel Zeit hatte, habe ich eine Reihe von kleinen Progämmelchen
verfaßt. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten
(schluchtz!) seien die wichtigsten an dieser Stelle erwähnt. Wenn ich dazu
komme, werde ich die Sourcen des einen oder anderen Programms hier
ebenfalls hinterlegen.
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1997
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DySTReM (Dynamisches Strömungs-, Tranformations-, Reaktionsmodell) | |
| Dauer | 36 Monate | |
| Beschreibung |
Als ich nach meinem Diplom
mit meiner Doktorarbeit anfing hatte ich ein kleines Problem: Die Aufgabe
war es komplexe Simulationen durchzuführen, aber es gab keine Software
dafür bzw. nicht, was ich hätte verwenden können/mögen.
Und so habe ich meine eigene Software geschrieben. Über insgesamt
drei Jahre ist so meine bislang ehrgeizigstes und komplexeste Anwendung
in Eigenregie entstanden. Aber es war nicht nur reine Arbeit - es war
auch immer eine gute Gelegenheit, um den Kopf von der trockenen Theorie
zu entspannen. Auf diese Weise sind viele Features hineingekommen, die
nett aber nicht unbedingt notwendig waren. |
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| Technologien | PC, C/C++, Gtk, PV-Wave | |
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1993
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Vier Gewinnt | |
| Dauer | 10 Monate | |
| Beschreibung |
Wer kennt sie nicht, die
Schachprogramme, die einen wie den letzten Idioten aussehen lassen?
Aber wie funktioniert das? Von dieser Frage beflügelt, hatte ich
mich daran gemacht einen Algorithmus zu schreiben, der Vier gewinnt
spielt. Außerdem bewegte mich die Frage, ob Vier gewinnt überhaupt
ein Spiel ist. Sprich: Wenn beide Spieler eine perfekte Strategie haben,
gewinnt dann immer der, der anfängt? |
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| Technologien | Amiga, Modula-2 | |
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1989
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Textverarbeitung (wie hieß siech noch gleich?) | |
| Dauer | 12 Monate | |
| Beschreibung |
Was am C64 immer nervte war, dass man immer nur 40 Zeichen pro Zeile darstellen konnte. Es war auch die Zeit, in der die ersten menügesteuerten Anwendungen aufkamen. Für den C64 war damals Geos im Kommen. Das hat mich dann auch gereitzt und so habe ich mich dran gemacht und Stück für Stück eine komplette Textverarbeitung geschrieben. Die Highlights:
Das ganze war sogar recht
schnell - alle Darstellungsoperationen hatte ich in Assembler geschrieben,
den Rest n Basic. In der Zeit habe ich den C64 quasi in und auswendig
gelernt, wie später nie einen Rechner wieder. Allerdings habe ich
schon ein Jahr später sogut wie nix mehr von Code verstanden -
damal wurde nicht dokomentiert, da dafür kein Platz war
im Speicher (heute gibt es andere Ausreden...). |
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| Technologien | C64, Basic, Assembler | |
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1989
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Fast Directory | |
| Dauer | ein paar Stunden | |
| Beschreibung |
Wer kannte das nicht - da
hat man ein Basicprogramm geschrieben und will mal kurz sehen, was auf
der Diskette so drauf ist und schwups ist das Programm überschrieben,
da das Directory immer als Basicprogramm eingeladen wurde. Also schnell
mal ein Assemblerprogramm geschrieben, dass den Inhalt auf dem Bildschirm
ausgibt. Schön seitenweise, wobei der Titel immer in der ersten
Zeile stand. |
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| Technologien | C64, Assembler | |
| 1988 | Tyron (Berechnung von thermodynamischen Reaktionen) | |
| Dauer | 2 Monate | |
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Beschreibung
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Das Programm ist damals in
der 12. Klasse für den Chemieunterricht entstanden. Man konnte
damit Reaktionsgleichungen inkl. der elektrischen Ladung der einzelnen
Komponenten eingeben und dann wurde anhand einer Tabelle ermittelt,
welche thermische Energie dabei zugeführt bzw. frei wurde. |
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| Technologien | C64, Basic, Assembler | |
| 1986 | Gleichungen (hatte das überhaupt einen Namen?) | |
| Dauer | 2 Tage | |
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Beschreibung
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Eines meiner ersten Programme überhaupt. Hiermit ließen sich einfache Gleichungen mit einer Variablen lösen. An sich nichts besonderes, aber es hat auch eine kleine Geschichte: Ich habe damals in der 9. Klasse einen Mathematiklehrer, der mein Interesse erkannt und gefördert hat. Zwar habe ich immer nur "Zweier" geschrieben, aber ich habe gerne mit den Aufgaben herumgespielt und das eine oder andere Verfahren nicht über die Bücher sondern über Grübeln im stillen Kämmerlein ausgetüftelt. Wenn ich dann mal wieder etwas herausgefunden hatte habe ich den Lehrer angesprochen und der hat sich dann nach der Stunde Zeit dafür genommen - heute bin ich ihm sehr dankbar dafür, sonst hätte ich mich wahrscheinlich nie für die Mathematik entschieden. Wenn es etwas war, was ihm gefiel, dann durfte ich es am Ende der Stunde vor der Klasse erklären. Als ich dann das kleine Progrämmchen fertig hatte, habe ich den Computer einmal vor den Ferien mit in die Schule genommen und habe es der Klasse präsentiert. Zu Zeiten, wo ein Taschenrechner noch etwas Besonderes war, war das schon recht beeindruckend - meine Mitschüler waren davon dennoch nicht so recht begeistert ... | |
| Technologien | C64, Basic | |